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Zielbar

Newsletter Ausgabe 11

August/September 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn von Kryptowährung die Rede ist, denken viele sofort an den Bitcoin. Auf Basis einer gemeinschaftlichen Blockchain als Manipulationsschutz hat sich diese Währung als Vorreiter und demnach auch bekanntestes digitales Zahlungsmittel herauskristallisiert. Dem einen oder anderen von uns fallen vielleicht noch eine Handvoll weitere Vertreter dieser Art ein, aber es sind weitaus mehr. Zum aktuellen Zeitpunkt wird offiziell mit über 1.800 verschiedenen kryptischen Währungen gehandelt.

Die Marketing-Brille scheint in dieser Verbindung vielleicht mit Milchgläsern bestückt. Moment mal, Marketing? Gerade habe ich doch noch von Kryptowährungen geschrieben. Richtig, doch nicht nur innovative Startups haben unlängst Kryptowährungen als festen Bestandteil in ihrer Strategie verankert. Dazu ein Beispiel:

Vor zwei Jahren erntete der hierzulande noch relativ unbekannte Browser Brave viel Kritik seitens der Werbeindustrie, weil er die Privatsphäre der Nutzer in den Vordergrund stellt und automatisch Werbung sowie Tracking-Tools blockiert. Die hauseigene Kryptowährung Basic Attention Token (BAT) dient dabei als eine Art Schnittstelle, die die Werbeindustrie zugunsten der Nutzer und Content-Produzenten verbessern soll. Brave sendet hierbei Zahlungen an Webseitenbetreiber, YouTube-Stars und Twitch-Streamer, darunter auch die Washington Post und The Guardian.

Im nächsten Schritt sollen Twitter- und Reddit-Nutzer auf ähnliche Art Trinkgeld verteilen können. Gefällt Empfängern ein Tweet bzw. Post, können diese den Absender durch eine Zahlung belohnen. Als Haupteinnahmequelle eignet sich das vielleicht nicht, jedoch weckt es das Interesse, diesen Browser zu nutzen.

Wie man sieht, sind Kryptowährungen trotz ihres spekulativen Charakters für viele Unternehmen eine Chance, über neue, noch nicht ausgetretene Pfade ihre Reichweite zu vergrößern und den Absatz zu fördern. Ob Bitcoin, BAT und Co. oder ein ganz anderer Ansatz – das Feld der Möglichkeiten ist riesengroß. Wer Querdenker an Bord hat, kann sich glücklich schätzen. Denn genau diese braucht das Marketing von heute mehr denn je.

Mit besten Grüßen
Steve Naumann

Dani Schenker

Impuls

3 simple Wege für mehr Relevanz bei Google

Um für Google relevante Inhalte zu schaffen, braucht es mehr als reines Keyword-Dropping. Bewährt hat sich bei meinen eigenen Projekten und Kunden eine Kombination verschiedener Maßnahmen. Wichtig hierbei: Klarheit und Leserlichkeit.

Drei Ideen, wie ihr SEO und Nutzerfreundlichkeit unter einen Hut bekommt:

  1. FAQ am Ende des Artikels: Bringt Fragen mit rein, wichtige Keywords können nochmal erwähnt werden. Dieser kurze Abriss gibt dem Nutzer gebündelt alle wichtigen Infos aus dem Artikel mit.
  2. Checkliste als PDF-Download anbieten: Sorgt meiner Erfahrung nach für längeren Aufenthalt und mehr hilfreichen Content (in PDF auf Quelle verlinken).
  3. Content-Formate diversifizieren: Eine kleine Infografik erstellen, interaktiven Content einbinden.

Alle drei Maßnahmen laufen auf dieselbe Formel hinaus: Mehr Relevanz steigert die Chance auf bessere Rankings. Aber FAQ, Checklisten, Infografiken usw. müssen dem Nutzer wirklich einen Wert liefern, denn reiner Aktionismus bringt nichts.

Benjamin Brückner

Trends

Höchste Eisenbahn für strategisches Content-Marketing

Nur sechs Prozent der Führungskräfte in Deutschland betreiben Content-Marketing zielorientiert. Das ergab die Snapshot-Studie von w&co. Doch warum kommt der Stein nicht ins Rollen? Lead Digital hat darauf eine Antwort: Es geht der deutschen Wirtschaft einfach zu gut.

Die Folgen von Content-Marketing ohne Strategie sind mit Blick auf den aktuellen Umsatz kaum spürbar und genau das macht die Lage so gefährlich. Schnell kommen Entscheider zu dem Trugschluss, dass der ganze Digitalkram eigentlich nur nettes Beiwerk ist.

Dabei bestimmt die Customer Journey im Netz den Handel der Zukunft, wie die Agentur MASSIVE ART richtig schreibt. Schon heute nutzen Konsumenten Smartphone, Tablet, PC und verschiedenste Anlaufstellen im Netz wie Unternehmenswebsite, Facebook, Blog usw., um zu einer Kaufentscheidung zu gelangen. Wer hierbei nicht ins Hintertreffen geraten will, braucht eine entsprechend langfristige Content-Marketing-Strategie für eine nachhaltige Kundenbindung. Die 94 Prozent der Entscheider nicht haben.

Bisweilen wird Content-Marketing noch als Trend oder gar als Hype bezeichnet. Dabei ist der Mechanismus von Inhaltsmarketing der Unternehmen zur Kundengewinnung uralt. Allein die Verbreitung über digitale Kanäle und den sich daraus ergebenden Ansprüchen seitens der Nutzer führt zu den weiter oben beschriebenen Herausforderungen. Es wird also höchste Eisenbahn, sich für strategisches Content-Marketing zu entscheiden.

Highlights

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Marc Ostermann

Meinung

Corporate Blogs – redaktionelle Arbeit, die sich lohnt

  • „Unsere Branche erscheint unsexy, deshalb haben wir Probleme, junge Bewerber zu finden.“
  • „Wir haben Mitbewerber, die sind sichtbarer und bei der Zielgruppe deutlich bekannter.“
  • „Ich verstehe das nicht. Wir können hoch spezialisierte Lösungen anbieten. Bei uns werden aber fast nur Produkte von der Stange – die jeder unserer Konkurrenten produzieren kann – beauftragt.“

Drei Zitate aus drei verschiedenen Content-Workshops in mittelständischen Unternehmen der vergangenen Wochen. Und das dazugehörige Bild ist immer gleich: Stirnrunzelnde Geschäftsführer, verunsicherte Firmeninhaber, geknickte Vertriebler – aber eine Kommunikationskultur und -strategie wie zum Start der „Schwarzwaldklinik“.

Als Content-Nerd sitzt man den zerknautschten Gesichtern dann gegenüber, unterdrückt hysterisches Glucksen und krallt sich hilfesuchend an der ausgedruckten Agenda fest. Am liebsten möchte man loslachen.

Dabei ist es ganz einfach: Wer kommuniziert, als gelte es, bloß nicht „Omas Geheimrezept“ zu verraten, wird 2018 keinen Nachwuchs für sich begeistern, keine Sichtbarkeit erlangen und keine klare Positionierung kommunizieren können.

Dabei gibt es ein Werkzeug, das an all diesen und noch einigen anderen Schrauben drehen kann: ein Corporate Blog. Ja, der bedeutet redaktionelle Arbeit. Ja, das heißt, dass man Know-how weitergeben und authentische Inhalte schaffen muss. Ja, das bedeutet auch, dass das eigene Unternehmen nicht mit jedem Beitrag automatisch Aufträge oder Bestellungen erhält.

Wer unternehmensseitig aber langfristig Probleme – wie die oben artikulierten – lösen muss, ist gut beraten, mit zielgruppenspezifischen Inhalten via Owned Media Vertrauen aufzubauen und Expertise zu beweisen.

Ich weiß. Ist nicht neu, aber wichtig. Auch (noch) 2018.

Köpfe

Autoren bei Zielbar kurz vorgestellt

Robert Nagel
Robert Nagel ist Redakteur bei der mds. Agenturgruppe. Er schreibt in Berlin zu den Themen Digitaltransformation, Prozessentwicklung, Social Media, Online-Marketing sowie zu weiteren strategischen und operativen Themen der Produkt- und Vertriebskommunikation. Die mds unterstützt mittelständische Unternehmen in internationalen und digital vernetzten Geschäftsumfeldern.

Letzter Beitrag: Qualitätssicherung im Content-Marketing? Ja, bitte!


Daniela Rorig
Daniela Rorig kämpft für Textkompetenz im Marketing, gegen Blablub und schimmlige Regeln. In ihren Online-Texterkursen lernen Marketer, Texter und Content-Macher, überzeugend zu schreiben und Leser zu begeistern. Mit Praxiswissen aus 18 Jahren als Werbetexterin für Marken von Aston Martin bis Stadtwerke Göttingen. Nebenbei bringt sie Kindern Karate bei und gibt rebellische Schreibtipps auf ihrem Blog textmatters.

Letzter Beitrag: Sauschlechte Texter: Warum nicht jeder schreiben kann (und woran das liegt)

Ausklang

Noch nie war es so einfach wie heute, neue Kontakte zu knüpfen, Kunden über das Internet zu erreichen und sich mit Gleichgesinnten über das digitale Netz auszutauschen. Das zunehmende Interesse an unserem Veranstaltungsbereich, der vorwiegend aus Events in der Offline-Welt besteht, bestätigt einmal mehr, wie wichtig die physische Nähe dennoch – oder gerade – heutzutage ist.

Auch wir von Zielbar wissen die daraus resultierenden Vorteile zu schätzen und laden bereits zum neunten Mal zu unserem Zielbar-Stammtisch in Leipzig ein. Wie immer sind unsere Teammitglieder Benjamin Brückner und Steve Naumann vor Ort.

Am Freitag, den 5. Oktober 2018, ab 19 Uhr gehts los. Wer noch mit dabei sein möchte, gibt uns bitte rechtzeitig Bescheid.

Wir freuen uns auf euch!

Eure Zielbar-Redaktion

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